Mir scheint, dass Menschen ihr Leben und ihre Umwelt sehr danach gestalten, ob und wie sie sich vorstellen, was nach dem Tod kommt. Menschen, die an ein #Paradies glauben, dass an Bedingungen geknüpft ist (z.B. #Reichtum, #Märtytertod), leben anders als Menschen, die glauben, dass nach dem Tod nichts ist oder als solche, die glauben, nach dem Tod wieder mit dem Großen und Ganzen vereint zu werden.
Es wäre vielleicht gut, wenn etwas, das unser #Gemeinleben so beeinflusst wie #Religion, nicht #Privatsache, sondern eine öffentliche Angelegenheit wäre.
#Religion #Tod #Phantasie #Philosophie #Öffentlichkeit #Privatheit #Säkularismus
villon
in reply to Torsten • • •Torsten
in reply to villon • •@villon🥥 🌴 🇺🇸: Die Frage "Was kommt nach dem Tod?" ist eine Art offene und ungeschützte Ideen-Schnittstelle. Ein Einfallstor für Sinn-Angebote, das den meisten Menschen unbekannt sein dürfte. Das ist blöd, weil über die Frage "Was kommt nach dem Tod?" von unterschiedlichen Seiten ständig Sinn-Angebote gemacht werden, die oft missbräuchlich sind, wie: mehr Arbeiten, mehr Geld an xyz spenden, sich unterordnen, mehr Kinder zeugen, mehr Terroranschläge verüben...
Ich bin der Ansicht, dass es öffentlichen Austausch darüber braucht, was Glauben zur Frage was nach dem #Tod kommt (und damit meine ich nicht nur #Religion sondern auch #Philosophien wie z.B. #Konfuzianismus) mit Menschen macht, was er uns machen lässt und wie und von wem er genutzt wird. Vielleicht sowas wie #Selbsthilfegruppen für Menschen, die bemerken, dass ihr #Glaube gegen sie verwendet wird.
Rana
in reply to Torsten • • •Pele
in reply to Torsten • • •Torsten
in reply to Pele • •@Pele Es scheint so. In dein Kirchen und in der CDU wird viel geredet, allerdings nicht darüber wie das Reden über den Tod (und der Glaube an ein Leben danach) genutzt wurde und wird um die Menschen zu beeinflussen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein jahrhundertelang antrainierter #Protestantismus dazu führt, dass aktuell so viele Menschen, auch wenn sie nicht "offiziell" religiös sind, #Bürgergeld-Kürzungen akzeptieren. In diesem konkreten Fall ist es m.E. die Prädestinationslehre, die dafür sorgt, dass so viele WählerÏnnen aktuell eine menschenverachtende Politik akzeptieren. Für mich ein gutes Beispiel dafür, wie ein bestimmter Glaube an ein Leben nach dem Tod zu einem bestimmten Handeln im Hier und Jetzt führt.
Torsten
in reply to Torsten • •Darüber müsste die #CDU sprechen oder der #Pastor in der #Kirche.
Torsten
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