Schleifähre Missunde III


Nach einem erneuten Betriebsstopp der "Missunde III" will das Wirtschaftsministerium nun nach einer dauerhaften Lösung suchen. Die Prüfung zieht auch eine Reaktivierung der alten Dieselfähre in Erwägung.


Na, da schau an, auf mal ist es scheinbar doch möglich, die alte Fähre wieder einzusetzen.

Neben einer dauerhaften technischen Lösung für die "Missunde III" werden auch die Wiederinbetriebnahme der "Missunde II" und ein möglicher Neubau geprüft, heißt es vom Wirtschaftsministerium.


Eventuell läuft es sogar auf einen weiteren Neubau hinaus. Das wäre natürlich ziemlich krass (und sehr peinlich für das Land der Ingenieure) und ich hoffe die Kosten der Missunde III (immerhin fünf Millionen Euro) werden dem Konstruktionsbüro komplett in Rechnung gestellt. Und bis es eine funktionierende Lösung gibt, wäre es zumindest mal schön wenn eine Personen- und Fahrradfähre (ein alter Kutter oder ähnliches) eingesetzt wird um den Tourismus in der Gegend nicht komplett an die Wand zu fahren.

#DilletantenOlé #Missunde #Schlei #Fähre #Fail

ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/flensburg_nordfriesland_schleswig-flensburg/missunde-iii-wirtschaftsministerium-will-auch-alternativloesungen-pruefen,missunde-164.html

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in reply to Montag
Deutschland verkommt zum Land der Dichten Denker, bzw. Ingenieure. Made in Germany war einmal.
Ein zweiter Neubau der Missunde, klingt nach Steuerverschwendung pur, interessiert wohl keinen der Verantwortlichen Poltiker.
Vielleicht sollte Deutschland ein Blick nach Norwegen machen, die können Elektrische Fähren bauen, die fehlerfrei durch die Fjorde den Hafen erreichen.
in reply to Ralph Holtz
@Ralph Holtz das Problem mit der Fähre ist übrigens nicht der Elektroantrieb, das ist der Teil, der funktioniert. Das Problem ist die Größe und der unnötig komplizierte Anlegemechanismus. Bei der alten Fähre gab es eine bewegliche Rampe an der Fähre und die feste Rampe an Land. Bei dem System ist es ziemlich egal, wenn wenn die Fähre mal nicht genau senkrecht zum Anleger steht. Bei der neuen Fähre ist an Land ein beweglicher Anlegekeil und die Fähre muss sich an diesem Keil einhaken. Und wenn dieser Mechanismus nicht exakt getroffen wird, funktioniert das Anlegen nicht. Dieses System reagiert empfindlich auf unterschiedliche Wasserstände und auf Seitenwind sowieso.