❗ KI-Kompetenz endet nicht beim Prompten.
Ausgehend von einem dreistufigen Kompetenzverständnis des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) habe ich ein vierstufiges Modell entwickelt:
1. Fachkompetenz: Verstehe ich die Aufgabe und könnte ich sie grundsätzlich selbst lösen?
2. Anwendungskompetenz: Kann ich KI gezielt und angemessen einsetzen?
3. Urteilskompetenz: Kann ich das Ergebnis prüfen, begründen und verantworten?
4. Gestaltungskompetenz: Kann ich Arbeitsprozesse, Rollen, Kontrolle und Verantwortung zwischen Mensch und KI sinnvoll gestalten?
Gerade die vierte Stufe scheint mir für die berufliche #Bildung entscheidend. Es reicht auf Dauer nicht, einzelne KI-Werkzeuge kompetent zu nutzen. Fachkräfte müssen auch entscheiden können, wo #KI sinnvoll eingesetzt wird, was beim Menschen bleiben soll und wie die Zusammenarbeit organisiert wird.
Interessant dazu ein aktuelles Interview mit dem Bildungsforscher Stefan Wolter in der NZZ. Er betont, dass KI eigenes Lernen nicht ersetzt und erst vorhandene Kompetenzen ihren Nutzen erhöhen.
Mein Beitrag zum Modell 👇
epicmind.ch/von-der-fach-zu-ei…
NZZ:
nzz.ch/schweiz/ki-ist-an-schul… ($)
#Weiterbildung #Berufsbildung #Ausbildung #Berufsschule #FediLZ
Wenn KI das Denken ersetzt: wie Schulen die Kontrolle zurückgewinnen müssen
Ein neues Digitalisierungs-Monitoring zeigt: Wenn die Lehrer sich nicht mit künstlicher Intelligenz beschäftigen und die Kontrolle übernehmen, ist der Lernerfolg der Schüler gefährdet.Sebastian Briellmann (Neue Zürcher Zeitung)