»Nach Gebäuden ist der #Verkehr in Städten mit bis zu 30 Prozent für Wärme-Emissionen verantwortlich. Unerträgliche Tage. In den Nächten geben die aufgeheizten Straßen, "auskühlende" Autos und Stellflächen Wärme ab. Menschen können ihre Wohnungen nachts nicht mehr kühlen, der Schlaf ist weniger gesund. Es wird von "urbanen #Hitzeinseln" gesprochen, ein Begriff, der in ein paar Jahren zur Alltagssprache gehören wird. Und das sind meist die Grätzel, in denen ärmere Menschen leben.
Die Hitze macht vor allem Kindern, älteren und kranken Menschen zu schaffen. #Feinstaub verbreitet sich in aufgeheizten Städten rascher. […]
Kurzfristig und symbolisch sehr effektiv sollten in Städten Fahreinschränkungen für Autos mit Verbrennermotoren verfügt werden. Es ist eine Frage der #Solidarität angesichts des Klimakollapses: Wir sind zu Einschnitten bereit, wenn die Lebensqualität in Hitzezeiten drastisch eingeschränkt wird, wenn es gesundheitlich ernst wird für viele Mitmenschen. Es ist eine Frage der #Gerechtigkeit: Denn wer fährt Auto und wer insbesondere die großen Autos?«
Ulrich Brand via @derStandard
derstandard.at/story/300000033…
#Verkehrswende #Klimakrise #Klimakollaps #Hitzeschutz #Hitzeschutzpolitik #Flächengerechtigkeit #SozialeGerechtigkeit #Verbrenner #VerbrennerAutos #Fahrverbote #Zufahrtsbeschränkung
Der Verkehr heizt den urbanen Raum zusätzlich stark auf. Einschränkungen könnte für schnelle Abkühlung sorgen. So kämen viele Menschen auch einmal aus ihrer Komfortzone – mit den Öffis gibt es ja gute Alternativen
DER STANDARD