News: Raumkündigung für Lebenslaute-Konzert durch #Kunstmuseum, bzw. der Stadt #Bochum!
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Stadt Bochum verhindert Konzert im Kunstmuseum wegen Kritik an #Vonovia
Lebenslaute spricht von politischem Eingriff in die Kunstfreiheit und fordert Stellungnahme des Stadtrats
Das geplante Konzert „Viva la Musica – enteignet Vonovia“ im Kunstmuseum Bochum kann nicht wie vorgesehen stattfinden. Geplant war ein Konzert mit klassischer Musik und Redebeiträgen zu #Wohnungsnot, Verdrängung und dem Geschäftsmodell großer #Immobilienkonzerne. Nachdem in der Veranstaltungsankündigung #Vonovia als Beispiel genannt wurde, wurde die bereits getätigte Raumreservierung gekündigt.
Zur Begründung heißt es in einem Schreiben des Kunstmuseums Bochum:
„Ihre Zusicherung, dass Strafvorschriften nicht verletzt werden, ist für uns nicht nachvollziehbar, wenn Sie weiterhin den Namen des Wohnungsbauunternehmens Vonovia nennen wollen.“
Weiter heißt es:
„Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei Ihren Ausführungen um Verleumdungen und üble Nachrede handelt.“
Lebenslaute weist diese Unterstellung entschieden zurück. Aus Sicht von Lebenslaute wird hier eine seit Jahren öffentlich geführte Kritik am Geschäftsgebaren von #Vonovia in die Nähe einer Straftat gerückt. Die Auseinandersetzung mit #Mietenpolitik, #Wohnungsnot und der Rolle großer Wohnungskonzerne ist Teil der öffentlichen Debatte und darf in einer demokratischen Gesellschaft nicht aus dem Kulturbetrieb verdrängt werden.
„Wenn ein Konzert über Wohnungsnot nicht stattfinden darf, weil ein profitorientierter #Immobilienkonzern sich gestört fühlen könnte, zeigt das, wie groß der Einfluss solcher Unternehmen inzwischen ist“, erklärt Viola Forte von Lebenslaute. „Die Stadt Bochum macht sich damit zum Erfüllungsgehilfen wirtschaftlicher Interessen.“