Die Arbeiten aus dem zwei- und dreidimensionalen wie auch analogen und digitalen Bereich – darunter Malereien, Zeichnungen, Collagen und Druckgrafiken, Körperstudien, Plastiken, Gips- und Tonarbeiten, Linolschnitte, Installationen und künstlerische Arrangements, Fotoserien, Videoprojektionen und vieles mehr – zeigen nicht nur die künstlerische Vielfalt, den Ideenreichtum und die Kreativität der Kunststudentinnen, sie erzählen auch von deren Wahrnehmungen und Erkundungen – und sie vermitteln Botschaften. Großflächige und kleinformatige Werke, kunstvolle Arrangements und Bilderensembles begeisterten die zahlreichen Ausstellungsgäste.
Zum zweiten Mal seien Kunstseminare in Kooperation mit anderen Fächern und Studiengängen der Pädagogischen Hochschule durchgeführt worden, berichtete Dr. Katja Helpensteller, Akademische Rätin im Fach Kunst. In dem Seminar „Bildnerisch-ästhetische Rezeptions- und Produktionsprozesse“ mit dem Studiengang Elementarbildung beispielsweise hätten Kunststudierende Lern- und Erfahrungspotenziale kennengelernt, die kreativ-künstlerischen Prozessen in der Struktur vergleichbar sind. In dem mit dem Fach Physik durchgeführten Seminar „Licht, Schatten und Farbe“ beschäftigten sich die Studierenden mit ästhetischen und naturwissenschaftlichen Wahrnehmungen und Erkundungen. Sie erhielten unter anderem Einblicke in fotografische und grafische Schattenbeobachtungen, erlebten Lichtfarbe, Farbräume und Farbe in farbigem Licht und beschäftigten sich mit Schattentheater und Farbordnungssystemen.
Die Ausstellung der Studierenden ist noch bis zum 07. Oktober im Schlossbau der PH Weingarten, Kirchplatz 2, zu sehen.
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