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Der wunderschöne Film ist wieder mal in der Mediathek. Empfehlung!

Der Palast des Postboten

Historiendrama über einen eigenwilligen Träumer - bis 16.2. in der ARD-Mediathek

Frankreich, Ende des 19. Jahrhunderts. Joseph Ferdinand Cheval (Jacques Gamblin) ist Briefträger und Eigenbrötler. Er genießt die Einsamkeit auf seiner täglichen Postroute entlang der Drôme. Sein Leben verändert sich jedoch schlagartig, als er die junge Philomène (Laetitia Casta) heiratet und seine Tochter Alice (Zelie Rixhon) geboren wird. Als Beweis seiner abgöttischen Liebe zu ihr sammelt er 33 Jahre lang Tag für Tag auf seiner Postroute Sandsteine und baut daraus eigenhändig einen unglaublichen Palast.

Inspiriert von hinduistischer und christlicher Architektur und mit Mörtel, Leim und Zement zusammengehalten, wird er bald als der "Ideale Palast" bekannt und ist ein Bauwerk, von dem Cheval bereits sein ganzes Leben lang geträumt hat. Nichts hält ihn von diesem Unterfangen ab, nicht einmal der Spott und die Verachtung seiner Mitbürger und sogar seiner Familie. Doch mit der Zeit stellen sich auch Journalisten und Kunstinteressierte ein, und der Palast entwickelt sich zur Touristenattraktion.

Bewegendes und bildstarkes Erzählkino nach einer wahren Begebenheit. Regisseur Nils Tavernier erzählt die herzerwärmende Geschichte eines Postboten, der 33 Jahre lang ganz allein einen märchenhaften Palast für seine Tochter baut. In den Hauptrollen glänzen Laetitia Casta und Jacques Gamblin, der den eigenwilligen Postboten als einen Mann spielt, der seine Gefühle nicht zeigen kann, im Innersten aber doch intensiv fühlt.

1969 wurde der "Palais idéal" vom französischen Kulturminister André Malraux als "einzige naive Architektur der Welt" unter Denkmalschutz gestellt. Er ist heute noch zu besichtigen und lockt jährlich rund 150.000 Besucher an.

Mitwirkende

Musik: Baptiste Colleu, Pierre Colleu
Kamera: Vincent Gallot
Buch: Nils Tavernier, Fanny Desmarès, Laurent Bertoni
Regie: Nils Tavernier


Darsteller

Joseph Ferdinand Cheval: Jacques Gamblin
Philomène Cheval: Laetitia Casta
Félicienne: Florence Thomassin
Auguste: Bernard Le Coq
Garance: Natacha Lindinger
Alice Cheval: Zelie Rixhon
Joseph Cadier: Eric Savin
Cyrille Cheval: Louka Petit Taborelli
Benjamin Lecoeur: Aurélien Wiik
Louis Charvat: Julien Personnaz


ardmediathek.de/video/Y3JpZDov…
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Freddie Mercury - The Great Pretender


Deutsch / Francais

Er war eine der charismatischsten und facettenreichsten Figuren des britischen Rock: Freddie Mercury. Interviews, Konzertmitschnitte, Videos und privates Filmmaterial sowie jüngere Interviews mit Freunden und Künstlerkollegen zeigen den Menschen Mercury hinter dem schillernden Superstar.

Freddie Mercury war mysteriös und rätselhaft, ein Mensch, der über die Grenzen hinausging. Er liebte die Promiskuität, hasste Interviews und Songtexte zu schreiben. Er war „The Great Pretender“: ein fast schüchterner Mann, der auf der Bühne zum Orkan wurde. Vor allem aber war er eine der schillerndsten und facettenreichsten Figuren des britischen Rock.

Der Dokumentarfilm zeigt den vielseitigen Künstler, der viel mehr war als der Leadsänger der erfolgreichen Band Queen. Mercury machte nicht einfach Rockmusik. Er tanzte 1979 für ein Wohltätigkeitskonzert mit dem Royal Ballet, sang 1987 das Lied „Barcelona“ mit der spanischen Operndiva Montserrat Caballé und arbeitete an einem Album mit dem zwölf Jahre jüngeren Michael Jackson, das nie veröffentlicht wurde.

In München nahm er sein Solo-Album „Mr. Bad Guy“ auf, das sich zu seiner großen Enttäuschung schlecht verkaufte. Seine Fans liebten ihn mit Queen – ohne Queen liebten sie ihn ein bisschen weniger. Doch mit seinen Bandkollegen kämpfte er mehr, als dass er sich ihnen anvertraute. Er hatte nicht viele Freunde und machte viel mit sich alleine aus. Seine Musik war vielleicht einer seiner besten Freunde.

In einem Interview sagte er einmal, dass er kein John Lennon sei, der eine Message für die Menschheit habe. Er habe nur ein Gefühl, aus dem heraus er seine Songs schreibe: Liebe.

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arte.tv/de/videos/047837-000-A…


Interview Komponist: "Hitchcock hat sehr intensiv mit Musik gearbeitet"

Alfred Hitchcock machte auch Stummfilme - etwa "Blackmail" aus dem Jahr 1929. Der deutsche Titel lautet "Erpressung". Dieser Film ist nun in der ARTE Mediathek zu sehen - das Besondere: Die Musik zum Film ist komplett neu komponiert worden. Hier gibt es einen Vorgeschmack und ein Gespräch mit dem verantwortlichen Komponisten Moritz Eggert.

Nach einem heftigen Streit mit ihrem Verlobten, dem aufstrebenden Scotland-Yard-Inspektor Frank Webber, lässt sich die junge Alice zu später Stunde von einem charmanten Künstler in dessen Londoner Atelier einladen. Doch was als harmloser Flirt beginnt, endet in einem Alptraum ... - Alfred Hitchcocks Stummfilmklassiker gilt als einer der besten britischen Filme der späten 1920er Jahre.

Arte: arte.tv/de/videos/112217-000-A…

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