Ich finde es grundsätzlich super, dass bei uns im Mehrfamilienhaus in #Brugg in der #Schweiz endlich die Infrastruktur für #Elektromobilität vorbereitet wurde. Das ist ein wichtiger Schritt.
Was mich allerdings stört, ist das Preismodell. Die Preise sind eher zum abgewöhnen.
Bei der vorgeschlagenen Mietlösung fallen rund CHF 50 Grundgebühr pro Monat an, zusätzlich zum lokalen #Strompreis und einem Zuschlag von CHF 0.05 pro kWh. Wer nur durchschnittlich fährt, kommt damit gegenüber vielen öffentlichen Lademöglichkeiten kaum auf einen attraktiven Preis. Je nach Vergleich erreicht man den Break-even erst bei mehreren hundert Kilowattstunden beziehungsweise deutlich über 2'000 km Fahrleistung pro Monat. Das dürfte für viele nicht realistisch sein.
Ich frage mich deshalb, ob ein anderes Modell nicht sinnvoller wäre: Statt jede Person mit einer eigenen #Wallbox auszustatten, könnte man in grossen #
Tiefgaragen zunächst einige gemeinsam nutzbare Ladeplätze schaffen. Über Nacht reicht es den meisten, das Auto für ein paar Stunden zu laden. Mit einer einfachen Regelung, zum Beispiel zwischen 18 und 8 Uhr oder einer maximalen Belegungsdauer, könnten sich mehrere Personen dieselben Ladeplätze teilen. Erst wenn diese regelmässig ausgelastet sind, würde man zusätzliche #Wallboxen installieren.
So könnten die Fixkosten sinken, der Preis pro kWh attraktiver werden und der Einstieg in die Elektromobilität würde für deutlich mehr Menschen interessant.
Wie seht ihr das? Wären gemeinsam genutzte Ladeplätze in Mehrfamilienhäusern nicht oft die sinnvollere Lösung als teure Einzelinstallationen?
Für die Deutschen 1 CHF ≈ 1,07 EUR
#Elektroauto #Ladesäulen #emobility