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Das erste Fruchtjahr der Zibarten (2026)


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Letztes Jahr im März hatte ich die letzten freien Plätze in meinem Garten an zwei Zibarten (Wildpflaume, Urpflaume) vergeben: Z wie Zibarte oder Ziparte (Wild-/Urpflaume)
Kurz nach dem Einpflanzen trieben beide Pflanzen bereits aus uns bildeten auch ein paar Blüten.

In diesem Jahr haben die Pflanzen bewiesen, dass sie eine gute Wahl waren. Sie haben nicht nur massig geblüht, sondern auch recht viele Früchte gebildet und auch bis zur Reife Anfang August behalten.

Zugegeben, ein bisschen zusätzliches Wasser haben beide Pflanzen abbekommen, wenn ich eh gerade dabei war, die Vogeltränke zu säubern. Aber viel war das nicht. Vorrangig wollte ich ja die Vogeltränke versorgen.

Ende März ging es mit den Blüten schon los. Es waren sehr viele Blütenknopsen, die sich auch nach und nach alle geöffnet haben. Das Angebot der Blüten nahmen die Insekten gerne an.
Noch geschlossene Blütenknospen an einem Zweig einer ZibarteBlütenknospen am 31.03.2026Blüten der Zibarte/WildpflaumeBlüten am 08.04.2026Ein Zweig der Zibarte ist mit sehr vielen Blüten bestückt.Blüten am 08.04.2026
Aus den vielen Blüten entstanden, ebenso in einer Vielzahl, mit der ich nicht gerechnet hatte, Fruchtansätze.

Ja, mir ist noch bewusst, dass die Pflanze selbstfruchtend ist. Aber nach wie vor, sind wir hier, also du, ich und vor allem aber diese beiden Zibarten, aktuell erst im zweiten Standjahr. Ich hatte frühestens in ein paar Jahren mit Früchten gerechnet.
Unreife grüne Früchte an der ZibarteUnreife Früchte am 13.05.2026reife blau-lila Zibarten an der PflanzeReife Früchte am 06.08.2026
Nachdem das tatsächlich recht viele Früchte waren, wich ich auch von dem Gedanken ab, alle ausgebildeten Früchte in diesem Jahr erst noch den Tieren im Garten zu überlassen. Eine gute Handvoll wanderte mit mir aus dem Garten in die Küche und wurde erst einmal ausgiebig betrachtet und untersucht.

Sie sehen wirklich aus wie Pflaumen in Miniatur-Format. Man kann sie auch roh essen. Zumindest sind sie nicht giftig. Aber ein Genuss ist es auch nicht. Es geht in die mehlige Richtung und es ist sehr sauer.

Der Stein im Inneren lässt sich nicht leicht herauslösen. Das ist ein Vorzug der Kultursorten von Zwetschgen und Pflaumen, aber auch von Mirabellen und Kirschen. Genauso eben wie die Süße.
Eine reife Zibarte wurde halbiert und aufgedreht. Man sieht einen Kern in der Mitte der Frucht.
Das ist der Nachteil an Wildobst. Meistens ist das Verhältnis zwischen Frucht und Stein oder Kern nicht zu unserem Gefallen, und die Steine oder Kerne heraus zu bekommen, ist auch nicht so leicht.

Aber für mich war es eine sehr bewusste Entscheidung dieses heimische Gewächs zu pflanzen, da ich nicht schneiden muss, wenn es nicht gerade im Weg hängt, und auch und vor allem die Tiere im Garten etwas davon haben. Dass das Wildobst für mich genauso nutzbar ist, ist dann das Goodie oben drauf, was ich gerne annehme und liebend gerne damit herum experimentiere.

Und natürlich hatte ich auch den Hintergedanke, dass die Zibarten genauso wie auch die Apfelbeeren ein prima Partner für die Birnen in Kompott, Gelee und Marmeladen werden könnten.

Die Pflanzen übertrifft also nun bereits schon meine Wünsche und ich freue mich sehr, dass die beiden Zibarten im Garten so gut wachsen.


Release /e/OS 4.1.1 mit Murena Workspace auf dem Fairphone 6


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Nachdem ich im Januar und Februar über meinen Umstieg von der Google Welt hinzu Murena geschrieben hatte, dachte ich mir noch, dass ich im Sommer irgendwann nochmal ein paar Takte darüber verlieren sollte. Bis vor kurzen dachte ich noch ich lasse das sein. Es lief gut, ich bin zufrieden und habe die Entscheidung bisher nicht bereut.

Und dann hatte ich letzte Woche am Mittwoch oder Donnerstag Abend das neueste Update des Betriebssystems /e/OS installiert. Es ist nun das Release 4.1.1 und das macht bei mir sehr viele Probleme.

Immerhin konnte ich einen Großteil der Probleme durch einfache Maßnahmen reduzieren. Ansonsten wäre der Geduldsfaden schon lange gerissen und das Gerät aus dem Fenster geflogen. Immerhin verwende ich den Workspace und das Gerät an sich für private Kommunikation. Und ich bin wirklich sehr froh, dass ich das alles nicht für geschäftliche oder berufliche Zwecke nutze.

Folgende Effekte hat das Release bei meinem Gerät und meiner Konstellation mit dem Murena Workspace ausgelöst:

  1. Sämtliche geöffnete Apps oder Anwendungen wurden extrem langsam geladen, teilweise über mehrere Minuten, was dann auch zum Abbruch der Prozesse führte.
  2. Verlieren der Google Anmeldedaten für microG
  3. Ausbleibende Synchronisation aller Murena Workspace Anwendungen (Mails, Kontakte, Notizen, etc.)
  4. Keine akzeptierte Anmeldungen an manchen Apps

Den 1. Punkt habe ich mit der Deaktivierung der Advanced Privacy Schalter behoben. Seit dem gingen die Aufrufe wieder in gewohnter Geschwindigkeit, sofern kein Anmeldeproblem vorliegt.

Ein paar Neustarts änderten nichts an den restlichen Punkten. Insofern habe ich das Cloud Konto aus dem die Murena Workspace Apps ihre Daten beziehen vom Smartphone entfernt und neu hinzugefügt. Darauf erfolgte eine erneute Synchronisation aller Cloud Daten. Nachdem das abgeschlossen war lief die regelmäßige Synchronisation aller Murena Workspace Anwendungen wieder..

..zumindest fast. Nach wenigen Stunden, besser gesagt über Nacht, trat dann ein neues Problem auf.

  1. Die E-Mail App meldet Authentifizierungsprobleme und erkennt die Anmeldedaten nicht mehr.

Und das ist nun also der Stand:
Ich habe das Key Feature des Fairphone Smartphones, das Advanced Privacy deaktiviert, ich kann diverse Apps nicht nutzen, weil die korrekten Anmeldedaten nicht angenommen werden, darunter auch die E-Mail Anwendung des Murena Workspace.

Ein Fix für diese diversen Probleme, die nicht nur bei mir auftreten, ist aktuell noch nicht in Sicht (zumindest habe ich bisher keine Informationen darüber gefunden). Das nächste Release könnte im September kommen, aber bis dahin habe ich das Gerät dann vielleicht doch aus dem Fenster geschmissen.
Und ich kann es nur wiederholen, dass ich aktuell sehr froh bin, dass ich die Murena Mail Adresse tatsächlich nur als Nebenadresse verwende und nicht für wirklich wichtige Kommunikation.
Natürlich gibt es für die ein oder andere Problematik Workarounds, Web Accesse, etc., aber hier möchte ich keine Workarounds und keine Bastelstunde einlegen, ich möchte einen Fix mit der Behebung der Fehler und das möglichst schnell.

Bisherige Beiträge zum /e/OS:



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Was Vertrauen bewirkt: Radfahren im skandinavischen Wintersturm.


Das Beeindruckendste an Malmö und Kopenhagen ist nicht die Infrastruktur. Es ist das Vertrauen.

Menschen radeln hier im Schneesturm, weil sie wissen: Ihre Wege sind sicher. Baulich getrennt vom Autoverkehr. Breit genug für unterschiedliche Geschwindigkeiten, unterschiedliche Fahrstile, unterschiedliche Körper. Und im Winter mit demselben Fokus freigehalten, den wir in Deutschland nur von Autostraßen kennen.

Vertrauen in Politik. Vertrauen in Infrastruktur. Vertrauen, dass sie nicht im Stich gelassen werden.

Und dann scrolle ich durch die Nachrichten aus Berlin: So viele Winterunfälle unter Radfahrenden und Fußgänger*innen wie nie zuvor. Während Automenschen wie ein heißes Messer durch Butter über ihre perfekt gepflegten Straßen gleiten, bleiben Menschen im Rollstuhl zuhause. Ängstliche Menschen zuhause. Gebrechliche Menschen zuhause. Aus Angst, sich schwer zu verletzen.

Das ist kein Wetter-Problem. Das ist ein Prioritäten-Problem.

In Deutschland räumen wir Autostraßen frei und lassen Rad- und Gehwege zu Eisbahnen werden. Wir bauen Infrastruktur für die Stärksten und lassen die Vulnerablen allein.

In Skandinavien ist es genau anders: ALLE Wege werden frei gehalten. Weil eine Stadt für alle da sein muss. Nicht nur für die, die im geheizten Auto sitzen.

Dieses deutsche System gehört vom Kopf auf die Füße gestellt.

Wie lange wollen wir noch so tun, als wäre es normal, dass Menschen aus Angst vor Stürzen im Winter zuhause bleiben müssen? Während Autos ungestört weiterfahren?

Vertrauen entsteht nicht durch Worte. Vertrauen entsteht durch Taten. Durch Prioritäten. Durch die Entscheidung, wessen Sicherheit uns wichtig ist.

Skandinavien zeigt: Es geht. Jeden Tag. Auch im Schneesturm.

#Blogbeitrag #SheDrivesMobility


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#KenntIhr eigentlich unseren Kulturblog? Schaut doch mal rein, bestimmt findet Ihr etwas für Euch interessantes. In letzter Zeit sind besonders viele neue Texte dazu gekommen. Habt Ihr ein Lieblingsthema? Oder vielleicht sogar einen Lieblingsbeitrag bei uns?

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