Welche Folgen der historische El Niño für Europa haben kann
Ein Klimaphänomen, das alle bisherigen Rekorde bricht, braut sich zusammen. Hierzulande könnten vor allem die Lebensmittelpreise steigen
Die Klimaforschenden pfeifen es durch die Medien und nach den Semesterferien durch die Hörsäle: Es zeichnet sich ein enorm starker El Niño ab. Wie der britische Wetterdienst, das #MetOffice, berichtet, wird es sich um ein Ereignis von ungekannten Ausmaßen handeln – wahrscheinlich das stärkste seit dem 19. Jahrhundert. Damit passt die aktuelle Einschätzung zu den Prognosen vor einem Monat, die für den heftigsten #ElNiño seit 150 Jahren sprechen.
Groß dürfte der indirekte Einfluss in Zentraleuropa ausfallen. Es ist damit zu rechnen, dass durch #Extremereignisse wie #Überschwemmungen und #Dürren die weltweite #Nahrungsmittelproduktion beeinträchtigt wird. Das dürfte die #Lebensmittelpreise weiter steigen lassen – nach einem überaus trockenen und für die Landwirtschaft belastenden Sommer, der durch die #Klimakrise verschärft wurde. Da davon auszugehen ist, dass sich der Zustand des Klimas in Zukunft verschlimmert, bietet die Prognose für die kommenden Monate einen Ausblick auf die Probleme der kommenden Jahre.