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Items tagged with: medienkritik


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Wetter ändern? Nicht mein Ressort, sagt der Verkehrsminister. Regen machen? Auch nicht meins, kontert der Landwirtschaftsminister. Zuständig ist offenbar niemand – außer vielleicht die Journalist:innen, die laut Ann-Kathrin Büüsker (DLF) endlich mehr Klimawissen und weniger Nachsicht mitbringen sollten. #Klimawandel #Medienkritik #Bundesregierung deutschlandfunk.de/klimakrise-…


es ist einfach ermüdend wenn man nie von den Menschen hört, die sich aktiv für die Demokratie und Freiheitsrechte einsetzten. Von denen gibt es mehr als man denkt!

So kommen zum beispiel immer am 2. Samstag im Monat 10tausende Menschen zusammen um in den Landeshauptstädten für eine ordentliche Prüfung aller rechtsextremen Parteien zu demonstrieren!

Nachrichten dazu? leider nur äußerst selten....

#pruef #pruefdemos #medienkritik


Wenn die eigene Inkompetenz zu „Vandalismus“ wird

Erst stampft man für ein egozentrisches Event meterdicke Bühnen und Tribünen mitten auf die National Mall, lässt Hunderttausende den Rasen platt- und kaputttrampeln – und wenn beim Abbau der abgetötete, gelbe Boden zum Vorschein kommt, brüllt man plötzlich: „Vandalismus!“
Windel Donnie liefert wieder einmal das perfekte Lehrstück in moderner Realitätsverweigerung. Statt schlicht zuzugeben, dass Großveranstaltungen und schwere Bauten nun mal Grünflächen beschädigen, wird die Schuld reflexartig auf angebliche böse Mächte abgewälzt. Null Beweise, null Einsicht, aber maximale Empörung.
Es wäre fast schon peinlich absurd, wenn dieser peinliche Mangel an Selbstreflexion und die ständige Verdrehung von Ursache und Wirkung nicht so brandgefährlich wären. Wer schon beim Thema Rasenpflege dermaßen dreist lügt, zeigt schlicht, wie wenig ihm die Wahrheit überhaupt bedeutet.

#Trump #NationalMall #USA #Politik #Faktencheck #Desinformation #Medienkritik #windeldonnie #fcktrump


Brecht ist seit 70 Jahren tot und liefert trotzdem die pointiertere Analyse zur AfD-Debatte als so mancher Live-Kommentator. Florian Harms macht's möglich – Chapeau für die Idee, Chapeau für die Umsetzung. „Der Fisch schwimmt nicht zweimal ins selbe Netz", der Mensch offenbar schon, schreibt er. Zeit, dass die Lebenden endlich nachziehen. #AfD #Brecht #Medienkritik
Debatte um Umgang mit der AfD: Erst ausgelacht, dann gewählt, dann angebetet t-online.de/nachrichten/tagesa…


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Am 8. August schreibt Daniel Stenberg zwei Absätze auf Mastodon. Niemand in seinem siebenköpfigen Sicherheitsteam arbeitet unter Windows, entsprechend bleiben Windows-spezifische Schwachstellenmeldungen liegen. Der Schlusssatz ist eine Stellenanzeige: falls es so jemanden gibt und er ihn übersehen hat, möge sich diese Person melden.

Zwei Tage später steht bei heise: "curl: Niemand will mit Windows arbeiten." Stenberg beschwere sich über das Betriebssystem. Inzwischen 237 Kommentare, überwiegend Linux gegen Windows gegen macOS.

Im Original steht kein Werturteil über Windows. Kein Wort über Microsoft, keines über Geld. Was dort steht, ist eine Auskunft über eine unbesetzte Stelle in einem Freiwilligenteam. Aus einer Zustandsbeschreibung wurde ein Konflikt, weil Konflikte sich besser ausspielen lassen.

Dabei ist die eigentliche Nachricht größer als die Überschrift verspricht. curl steckt in geschätzt zwanzig bis dreißig Milliarden Installationen. Fünf Tage vor dem Posting endete ein Monat, in dem das Team die Bearbeitung von Sicherheitsmeldungen komplett ausgesetzt hatte, angekündigt und öffentlich. Stenberg hatte damit gerechnet, dass das kommerzielle Nutzer nervös macht und zu Supportverträgen führt. Es kam kein einziger. Sein Fazit: die waren offenbar auch nicht beunruhigt.

Und ja, es gibt einen Vorwurf an Microsoft in dem Text. Aber nicht den, den ihr erwartet. :-)

Hier der neue Pandolin:
pandolin.io/sieben-leute-suche…

#curl #OpenSource #Microsoft #DigitaleSouveränität #Medienkritik
#FediVerse



Oder anders: Mehrere hundert Millionen Steuergelder an illegalen Subventionen durch politische Stümperei gegenlistungsfrei an die Fossilindustrie verschenkt. So hätten Journalisten darüber berichtet und das im Aufmacher auch so formuliert.

#medienkritik #häschtägfrüherwarwirklichbesser


Für den Bundeskanzler sagbar ist, dass "wir" mit einem dementen Kriegsverbrecher, Vergewaltiger und Betrüger in "einem Team" sind, und die ARD arbeitet sich daran ab, dass die Linksjugend nach anderen Vorbildern sucht?
Was glaubt ihr, warum die nicht mehr in der tagesschau nach Möglichkeiten suchen, die Welt zu verstehen?

#medienkritik



Liebe Redaktionen: "Experten warnen" ist keine Quelle. Welche Experten? Wie viele? Auf welcher Grundlage?

Ein einziger Trööt von irgendwem mit Doktortitel ist kein wissenschaftlicher Konsens, und drei anonyme "Insider" sind manchmal einfach nur drei Leute mit Agenda.

Quellen nennen ist nicht Beiwerk – es ist der Job. 📰

#Journalismus #Medienkritik #Quellen


Ah, Technologien zwanzig Jahre lang verschlafen und sich durchsubventionieren lassen und dann von der chinesischen Konkurrenz aus dem Markt geschossen werden, oder journalistisch brillant verkürzt: Stimmungsflaute.

Die Redaktion sollte dringend mal ihre Spaltmaße überprüfen.

#medienkritik


was hat der letzte Satz in dem Post zu suchen? Das ist doch ein anderes Thema und sollte in einem separaten Post verbreitet werden.

#medienkritik #qualitätsoffensive


Da gibt es eine brandneue Neuigkeit ohne große Hintergründe, aber die #tagesschau hat schon "Erwartungen", die "gedämpft" werden. Wenn ihr nicht an den Tatsachen vorbeischreibt, dann schreibt ihr sie herbei.

#medienkritik


Bevor man fragt warum, könnte man den Ökoterrorismus unserer Vorzeigedemokratie im mittleren Osten als solchen benennen, das spart sehr viele Wörter, die man dann für eine journalistische Einordnung des Berichteten nutzen könnte.
Zeitenwende bei der Staatsräson ist lange überfällig. Eim Grund, warum das in D nicht passiert, ist Angst und Selbstzensur wie diese.
Aber ich bleibe dabei: friends don't let friends commit genocide and violate international law.
#medienkritik


Ganz ehrlich: Es ist mir egal, wo „die Medien“ sich überall tummeln. X, Facebook, Instagram, Threads, BlueSky, meinetwegen auch Google Plus. Alles egal. Wer nicht im Fediverse ist, und zwar mit seinem vollen Angebot, existiert für mich nicht.

#Fediverse #Medienkritik #DigitaleÖffentlichkeit #EinfacheSprache


Boah was geht mir eure Börsenberichterstattung auf den Sack. Ungefähr so klingt eine alkoholisierte Meute DAX-Ultras in der Kurve, immer lecker Schals am schwenken für den neuen Rekord, und wenn das nicht klappt dann ist irgendwer schuld. Leute, Börse ist Massenpsychose, aber eigentlich war die mal als Marktregulator gedacht. Entscheidet euch einfach für einen dieser Blickwinkel und lasst das pubertäre Fanboy-Gewäsch einfach stecken.

#medienkritik


Ich frage mich, was der Grönland-"Streit" für die deutsche Medienkultur bedeutet. Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie die Diskussion um den Sender Gleiwitz oder die Judenverärgerung.

#medienkritik


Macht doch mal einen Kursus in dings. Journalismus...

Verdammt, ihr seid der öffentlich-rechtliche Rundfunk, für den wir aufgeklärten Intellektuellen kämpfen. Aber entweder könnt ihrs nicht oder ihr habt euch bewusst entschieden, für die Arschgeigen zu schreiben, die euch nach ihrer Machtübernahme direkt abwickeln. Also what the fucking fuck?

#medienkritik



Paradoxe Würdigung: Grimme Institut zeichnet Fediverse aus, ist aber nicht im Fediverse?


Eine bemerkenswerte Kontroverse prägt den diesjährigen Grimme Online Award: Das Grimme-Institut würdigt Eugen Rochko stellvertretend für Mastodon und das gesamte Fediverse in der Kategorie "Spezial" – nutzt aber selbst ausschließlich kommerzielle Social Media Plattformen.
Zumindest konnte ich keinen Account finden. Lasse mich da gerne eines besseren belehren.
OK bei Threads sind sie vertreten, das hat ja irgendwie eine Anbindung ans Fediverse. Aber so richtig Teil ist das meiner Meinung nach nicht.

Die Auszeichnung für das Fediverse


Die Jury lobte Mastodon als "Prototyp für dezentrale Netzwerke" mit "anti-kapitalistischer Plattformlogik" und betonte, dass nur das Fediverse noch eine Alternative zu den kommerziellen Angeboten US-amerikanischer oder chinesischer Provenienz biete. Die Begründung: Es mangele an Räumen, wo Menschen respektvollen Austausch pflegen können, glaubwürdige Informationen finden und ihre Daten nicht kommerziell verwertet werden.

Das Institut bleibt bei kommerziellen Plattformen


Paradoxerweise kommuniziert das Grimme-Institut selbst ausschließlich über:
- Instagram (@grimme_institut)
- Threads (@grimme_institut)
- YouTube (GrimmeOnlineAward)
- Die eigene Website

Ein offizieller Mastodon- bzw Fediverse-Account des Instituts existiert anscheinend nicht – trotz der Würdigung der Bedeutung dezentraler Netzwerke.

Vorbild öffentlich-rechtliche Medien


Interessant ist der Kontrast zu öffentlich-rechtlichen Medien: ARD und ZDF haben bereits 2023 eigene Mastodon-Instanzen (ard.social, zdf.social) gestartet. ARD-Vorsitzender Kai Gniffke bezeichnete dies als "vielversprechenden Ansatz, das Internet und Social Media anders zu denken – stärker auf Nutzer fokussiert und weniger abhängig von amerikanischen oder chinesischen Tech-Konzernen."

Diese Kontroverse zeigt die Herausforderung vieler Organisationen: Während sie die Bedeutung des Fediverse theoretisch anerkennen, bleiben sie praktisch bei den reichweitenstarken kommerziellen Plattformen. Das Grimme-Institut könnte durch eine eigene Fediverse-Präsenz Vorreiter werden und seine Werte glaubwürdig leben.

#GrimmeOnlineAward #Fediverse #Mastodon #Medienkritik


"Impfskeptiker" ist auch so eine Perle des Journalismus. Wie wäre es mit "Menschenrechteskeptiker"? Und jemand, der behauptet, dass die Erde eine Scheibe ist, ist Wissenschaftsskeptiker? Leute, wir haben hier die Freiheit des Wortes und ihr schreibt, als kuckt euch die SS schon über die Schulter. Das sind ungebildete, unqualifizierte Ideologen mit einem geschlossen wissenschaftsfeindlichen Weltbild, die sich für keine offensichtliche Lüge zu schade sind, keine Skeptiker
#medienkritik


taz, echt jetzt? Jens Spahns verlogenes Getue unkommentiert als Ende dieses Artikels stehenlassen? Super, wenn wir Progressiven uns journalistisch unser eigenes Grab schaufeln, in dem wir den Ruck Richtung kompetenz- und faktenfrei schon mal vorwegnehmen. Dann hat Reichelt weniger Arbeit.

#medienkritik


Das ist Fake news, was ihr hier macht. Krass aus dem Kontext gerissen zitiert, um einen Aufreger zu erzeugen, wo keiner ist. Gar nicht gut. Ja, Orthographiekeule gegen kreatives Gendern kann man ablehnen, aber wenn im gleichen Satz diskriminierungsfreie Kommunikation gefordert und Sonderzeichen sogar möglich sind, wenn zu befürchten ist, dass man bestimmte Zielgruppen sonst nicht erreicht, dann entbehrt euer Post jeglicher Grundlage. Ihr solltet den zurückziehen.

#medienkritik


@benny

Danke & nein, der #ÖRR gehört nach meinem Verständnis nicht zum #Fediverse, bietet jedoch Inhalte, die dorthin übertragen werden können. Entsprechend begrüße ich auch die wachsende #Medienkritik als Ausdruck zunehmender #Medienbildung. Es tut sich was… scilogs.spektrum.de/natur-des-…