Importiertes „Hormonfleisch“ aus Brasilien: Von wegen Premium-Steak
In Brasilien werden Rinder mit einem Hormon behandelt, das in der EU wegen Krebsgefahr verboten ist. Dennoch gelangte „Hormonfleisch“ nach Europa.Jost Maurin (taz.de)
In Brasilien werden Rinder mit einem Hormon behandelt, das in der EU wegen Krebsgefahr verboten ist. Dennoch gelangte „Hormonfleisch“ nach Europa.Jost Maurin (taz.de)
Mercosur-Abkommen tritt in Kraft: Neue Chancen, neue Unsicherheit
Nach jahrzehntelangen Verhandlungen ist das Mercosur-Abkommen der EU mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay vorläufig in Kraft getreten. Die Vereinbarung schafft neue Möglichkeiten - löst aber auch Ängste aus. Von Anne Herrberg.
Unfassbar....
Das Abkommen schadet einer großen Mehrheit der Bevölkerung, vor allem in Südamerika.
Dort wird mit dem Abkommen, also dem Abbau von Zöllen, die Fortführung eines Modells unterstützt, das auf einer neokolonialen und neoextraktivistischen Betrachtung der Natur basiert.
Sieben von zehn chemischen Substanzen, die für den Anbau eingesetzt werden, sind in der EU gar nicht zugelassen.
Uruguay ratifiziert als erstes Mercosur-Land Handelsabkommen mit EU
Die Ablehnung des Mercosur-Abkommens durch das EU-Parlament hat große Verunsicherung ausgelöst. Nun hat Uruguay als erstes Land das Abkommen besiegelt. Mit Spannung wird erwartet, ob es vorläufig Inkrafttreten kann.
Tja, die Konservativen könnten ja eine Brücke zu Grünen und Linken im Europaparlament bauen und Mercosur mit Umwelts- und Arbeitsstandards (bei allen Vertragsparteien) verknüpfen. Wie das bspw. bei der Nachhaltigkeitsrichtlinie vorgesehen war (die die Konservativen vor kurzem gemeinsam mit den Rechten gekippt haben)...
Wadephul kritisiert Abstimmungsverhalten zu Mercosur
Die Entscheidung des EU-Parlaments, das Mercosur-Abkommen gerichtlich prüfen zu lassen, stößt weiter auf Kritik. Außenminister Wadephul warnt vor Verzögerungen, Vertrauensverlust und geopolitischen Folgen. Auch ein Grünen-Spitzenpolitiker reagiert mit Unverständnis.
In Brandenburg durften Bauern am Freitag wieder Autobahnauffahrten blockieren. Klimaaktivisten werfen der Polizei Doppelmoral vor.Jost Maurin (taz.de)
Aufgeschobenes Mercosur-Abkommen: "Ersten Anstoß setzen"
Nachdem das EU-Parlament das EU-Mercosur-Abkommen vom Europäischen Gerichtshof prüfen lässt, rät Ökonom Martin Lück Europa, keine Zeit zu verlieren - und weitere Partner zu suchen.
Die grüne Europa-Abgeordnete Anna Cavazzini verteidigt die gerichtliche Prüfung des Handelsvertrags. Dieser schade Bauern, Regenwald und Klima.Jost Maurin (taz.de)
Die Entscheidung des EU-Parlaments zum Mercosur-Abkommen spaltet die Grünen. Während die Abgeordneten in Straßburg mehrheitlich für eine Prüfung vor dem EuGH votierten, sind die Parteikollegen in Deutschland verstimmt.tagesschau.de
ich war gestern auf einer Veranstaltung mit Frau Brandtner, eine Parteichefin Der Grünen in D. Sie hat erklärt, dass sie die Aktion nicht gut heißt und es in jedem Fall vorher besser hätte kommuniziert müssen.
Aber: der Grund für diesen Antrag ist, dass der Antrag eine Überprüfung der Rechtslage, die sowieso durch Polen und Ungarn gekommen wäre, mit der Bestimmung zu verbinden, dass das Abkommen während dessen in Kraft treten kann. 1/2 #Mercosur #gruene
Bauern protestieren in Straßburg gegen das Mercosur-Abkommen
Mit ohrenbetäubendem Hupen verschafften sich die Bauern Gehör: Vor dem EU-Parlament in Straßburg haben Tausende gegen das Mercosur-Abkommen der EU protestiert. Die Ablehnung ist groß: "Es reicht", hieß es auf der Demo. Von Cai Rienäcker.
Berlin: Hunderte bei Demo für umweltfreundlichere Landwirtschaft
In Berlin sind Hunderte Menschen für eine umwelt- und tierfreundlichere Landwirtschaft auf die Straße gegangen. Das Bündnis "Wir haben es satt" sieht Rückschritte in der Agrarpolitik. Auch am Mercosur-Abkommen gibt es Kritik.
Es ist ethisch nicht richtig, sozial unterschiedliche Systeme wirtschaftlich gleich zu stellen.
Nachhaltig wäre es, marktwirtschaftliche Vorteile zwingend in den sozialen Ausgleich fliessen zu lassen. Alles andere ist Raub.
Freihandel mit Lateinamerika: Der lange Weg des Mercosur-Abkommens
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen unterschreibt in Paraguay das Mercosur-Abkommen. Nach 26 Jahren Verhandlungen markiert dies einen wichtigen Schritt - aber noch lange nicht den Abschluss. Von Jean-Marie Magro.
Argentiniens Autobranche zittert nach Mercosur-Abkommen
Ein Industriezweig in Argentinien zittert wegen des EU-Mercosur-Abkommens: die Autozulieferer. Sie befürchten eine massive Konkurrenz aus Europa. Die könnte viele Arbeitsplätze kosten. Von Oliver Neuroth.
➡️ tagesschau.de/ausland/amerika/…
#MercosurAbkommen #EU #Argentinien #Automobilbranche #Südamerika #Mercosur
Von der Leyen für Unterzeichnung des EU-Mercosur-Abkommens in Brasilien
Nach mehr als 25 Jahren der Verhandlungen werden die EU und die südamerikanischen Mercosur-Staaten heute eine der weltgrößten Freihandelszonen schaffen. Vor der Unterzeichnung wurde EU-Kommissionschefin von der Leyen nun in Brasilien empfangen.
In einem beispiellosen Verfahren hat eine qualifizierte Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten dem umstrittenen Handelsabkommen zwischen der #EU und dem #Mercosur am vergangenen Freitag zugestimmt. Niemals zuvor in der europäischen Handelsgeschichte wurde ein Handelsabkommen ohne die Zustimmung so großer Länder wie Frankreich oder Polen im EU-Rat verabschiedet. Dieses Vorgehen dürfte antieuropäische Ressentiments weiter befördern, zumal es sich um ein hoch umstrittenes Abkommen handelt. Seit 25 Jahren stößt es auf Widerstand von zivilgesellschaftlichen Gruppen, Bauern- und Bäuerinnenverbänden und Gewerkschaften. Und die intransparente Art und Weise, wie dieses Abkommen zustande gekommen ist, stellt eine ernsthafte Bedrohung für die demokratische Teilhabe der Bevölkerung und selbst nationaler Parlamente bei wichtigen wirtschaftspolitischen Entscheidungen dar!
attac.de/startseite/teaser-det…
Deutsche Zivilgesellschaft kritisiert Unterzeichnung des umstrittenen Freihandelsabkommens als unverantwortlich und demokratieschädigendwww.attac.de
Warum Mercosur trotz aller Skepsis beschlossen werden konnte
Mehr als 25 Jahre wurde verhandelt, nun steht das Mercosur-Freihandelsabkommen der EU. Worum geht es genau? Was sagen die Befürworter und Gegner? Und wie konnte der Vertrag trotz der Skepsis umgesetzt werden? Ein Überblick.
Wie Bauern und Wirtschaft auf das Mercosur-Abkommen blicken
Der Weg für den Abschluss des Freihandelsabkommen der EU mit vier Mercosur-Staaten ist frei. Das weckt Hoffnungen in der deutschen Politik und bei der Wirtschaft. Viele Bauern fürchten jedoch unfairen Wettbewerb. Von Dietrich Karl Mäurer.
Spätestens seit der US-Intervention in Venezuela ist klar: Die EU muss ihre Position auch durch den Handelsvertrag stärken. Die Einwände sind schwach.Jost Maurin (taz.de)
EU stimmt über Mercosur-Deal ab - Paris bekräftigt Nein
Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungsdauer soll heute in Brüssel das Mercosur-Abkommen besiegelt werden. Paris will dem Deal nicht zustimmen - wegen Risiken für die Landwirtschaft. Die erforderliche Mehrheit dürfte dennoch zustandekommen.
Frankreich: Bauern blockieren Paris wegen Mercosur-Abkommen
Mit Dutzenden Traktoren haben französische Landwirte die Straßen nach Paris blockiert. Auch in Deutschland gehen viele Bauern auf die Straße. Hintergrund ist ein umstrittenes Handelsabkommen.
➡️ tagesschau.de/ausland/europa/m…
#Frankreich #EU #Mercosur
Bauern wollen heute Autobahnen blockieren. Ist aber nicht weiter schlimm, weil sie im Einzelfall entscheiden, wer dennoch durchgelassen wird.
Wo bleibt #Dobrindt und @bmi mit scharfen Worten, wenn selbsternannte Hilfssheriffs den öffentlichen #Verkehr lahmlegen wollen, weil sie es können? Aber hat ja vor 3 Jahren auch schon prima geklappt, um eigene Interessen durchzusetzen.
Ist das nicht auch Terrorismus?
@Bundesregierung #Blockade #Mercosur
agrarheute.com/politik/bauernp…
Warum Deutschlands Bauern jetzt wieder auf die Straße gehen: Von Autobahn-Blockaden bis hin zu Trettraktor-Demos in Dresden.agrarheute
Der Vertrag würde EU-Bauern kaum schaden, Umweltschäden wären überschaubar. Aber er würde der Industrie nutzen – und den Beziehungen mit Südamerika.Jost Maurin (taz.de)
EU verschiebt Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens auf Januar
Seit 25 Jahren wird darüber verhandelt - und nun kommt noch gut ein Monat obendrauf: Die Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens wurde von diesen Samstag auf Januar verschoben. Dabei geht es vor allem um Sorgen der Landwirte. Von T. Spickhofen.
Landwirte protestieren in Brüssel gegen das Mercosur-Handelsabkommen
In Brüssel steht das Freihandelsabkommen kurz vor der Abstimmung. Wegen Ängsten vor Billigimporten aus Südamerika protestieren nun Landwirte mit ihren Traktoren in Brüssel gegen das Mercosur-Abkommen.
Mercosur-Abkommen: EU meldet Kompromiss bei Agrarimporten
Für das Mercosur-Abkommen fehlt in der EU wohl noch die nötige Mehrheit. Um skeptische Staaten zu überzeugen, einigten sich Vertreter der EU auf einen Kompromiss bei Regelungen für Landwirte. Brasiliens Präsident Lula erhöht den Druck.
Freihandelsabkommen Mercosur: Frankreich stellt sich quer
Das Freihandelsabkommen der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten soll eigentlich am Samstag unterzeichnet werden. Doch jetzt stellt Frankreich Nachforderungen. Was steckt dahinter? Von C. Dylla.
Mercosur-Abkommen: EU-Parlament stimmt für Schutzklauseln für Bauern
Kurz vor der geplanten Unterzeichnung des Handelsabkommens mit den Mercosur-Staaten hat das EU-Parlament für weitere Absicherungen der europäischen Landwirte gestimmt. Noch immer ist offen, ob die EU-Staaten zustimmen.
#KTF, #Koalition der Willigen, #Mercosur, #Israel, #französische #Regierungskrise, #Sozialstaat und #Azelastin | #DieWochendämmerung: #Podcast:
wochendaemmerung.de/ktf-koalit…
Diesmal: Nochmal KTF, einsame Schnecken, Neues vom Klimawandel, Militärparaden und Gipfel, Mercosur, Israel / Gaza, Regierungskrise in Frankreich, Sham Jaff zu Sambia, Sozialstaat und gute Nachrichten.Die Wochendämmerung
EU-Kommission billigt Freihandelsabkommen mit Mercosur-Staaten
Das Mercosur-Abkommen soll den EU-Handel mit wichtigen Staaten Südamerikas erleichtern. Auf Widerstand einiger europäischer Staaten reagiert die Kommission nun mit Schutzklauseln für Agrarprodukte.