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Items tagged with: Bewegung


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Unser neues Zuhör- und Mitmachspiel verbindet aufmerksames Hören, Bewegung und Konzentration auf spielerische Weise:

✔️ 20 „Hör gut zu!“-Karten greifen verschiedene Alltagsgeräusche auf.

✔️ 20 „Mach gut mit!“-Karten laden zu einfachen Bewegungsaufgaben ein.

Das Beste: Ob Staffellauf oder Geräusche-Kommando – mit den Sets lassen sich ganz unterschiedliche Spiele spielen und neue Ideen entwickeln.

👉 ohrenspitzer.de/methoden/publi…

#FediLZ #Schule #Bildung #Fedieltern #Spiele #Medienbildung #Bewegung


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🌡️ Hitze trifft ältere Menschen härter: Der Körper reguliert Wärme mit den Jahren langsamer, das Durstgefühl lässt nach.

Trotzdem bleibt Bewegung wichtig, in jedem Alter. Also nicht ausfallen lassen, sondern anpassen: früh morgens oder abends raus, kürzere Runden, Schatten suchen, öfter Pause machen. Und aufs eigene Körpergefühl hören.

#Hitze #Gesundheit #Bewegung #Pflege


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🥵Bei Hitze arbeitet der Körper doppelt: Er hält die Leistung aufrecht und kühlt gleichzeitig. Wer im gewohnten Tempo weitertrainiert, belastet den Kreislauf schneller.
Kürzer oder weniger zu trainieren, ist kein Rückschritt.
Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Krämpfe sind Warnzeichen: Training abbrechen, aus der Sonne gehen, hinsetzen und trinken. Halten die Beschwerden nach einer Stunde an, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

#Hitzeschutz #Bewegung #Hitzewelle; #Achtsamkeit #BIÖG


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Bei all den "schwierigen Nachrichten" mal etwas Positives:
🚴‍♂️ Radfahren ist das Allround-Talent für Körper und Geist!🌿
Schon 4,5 km Radfahren pro Tag
🔹 kann das Herzinfarktrisiko deutlich senken.
🔹 Gleichzeitig stärkt Radfahren
Herz, Muskeln und Immunsystem,
🔹 schont die Gelenke und
🔹 hilft beim Stressabbau.
Ob auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit – jeder Kilometer zählt. 💚
#Radfahren #Gesundheit #Bewegung #Herzgesundheit
tk.de/techniker/gesundheit-foe…

Foto von Ümit Yıldırım


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Der Möglichkeitssinn


Die größte Stärke von Solarpunk als Bewegung liegt darin, Menschen zu ermöglichen, sich andere, bessere Zukünfte überhaupt erst vorzustellen. Dieser Möglichkeitssinn – die Fähigkeit, hinter dem Bestehenden auch das Mögliche zu sehen – ist im 21. Jahrhundert erstaunlich verkümmert. Warum das so ist und wie Solarpunk diesen Sinn in verschiedenen Lebensbereichen wieder stärkt, lest ihr hier.

„Earth, water, air“ by Xulia Vicente, CC BY-ND 4.0

Sind Utopien gefährlich?


Utopien haben ein Imageproblem. Sie gelten entweder als weltfremde Spinnereien – nett gemeint, aber praktisch irrelevant – oder als gefährliche Einstiegsdrogen in totalitäre Systeme. Manchmal wird ihnen sogar beides gleichzeitig vorgeworfen, was schon rein logisch nicht ganz aufgeht: Etwas kann kaum zugleich zu harmlos-verträumt und zu gefährlich-wirkmächtig sein.

Diese Abwertung hat Geschichte. Konservative und liberale Denker haben seit dem 20. Jahrhundert immer wieder vor der utopischen Vernunft gewarnt – als hätte die Vorstellung einer besseren Welt zwangsläufig den Weg in den Gulag oder ins Arbeitslager zur Folge. Karl Popper etwa sah im utopischen Denken den Nährboden für totalitäre Gesellschaftsentwürfe. Diese Kritik trifft einen wahren Kern – tatsächlich haben sich einige Utopien in Dystopien verwandelt, wenn sie mit absoluter Gewissheit und ohne Fehlerkorrektur umgesetzt werden sollten. Aber sie wird auch strategisch genutzt, um jede Vorstellung einer anderen Gesellschaftsordnung von vornherein zu diskreditieren. Wenn „es gibt keine Alternative“ zur Standardantwort auf gesellschaftliche Probleme wird, stirbt der Möglichkeitssinn einen stillen Tod.

Dagegen steht der Philosoph Ernst Bloch mit seinem Hauptwerk Das Prinzip Hoffnung. Für Bloch ist Utopie kein fertiger Bauplan, sondern eine Denkbewegung – der „Traum nach vorwärts“, das Noch-Nicht-Bewusste, das sich in Kunst, Alltagsträumen und gesellschaftlichen Sehnsüchten immer wieder zeigt. Utopisches Denken ist bei Bloch nicht die Behauptung, man wisse genau, wie die perfekte Zukunft aussieht – es ist die Öffnung eines Möglichkeitsraums. Genau das macht auch die Stärke von Solarpunk aus: Es geht nicht um ein fertiges Programm, sondern um das beharrliche Wachhalten der Frage „was wäre, wenn?“

Der Verlust der Utopie


Ein aufschlussreiches Beispiel dafür, wie dieser Öffnungsprozess auch wieder verengt werden kann, liefert die Geschichte der Arbeiter:innenbewegung selbst. Die frühsozialistischen und -anarchistischen Strömungen des 19. Jahrhunderts – von Charles Fourier über Robert Owen bis zu Peter Kropotkin – waren zutiefst utopisch geprägt: Sie entwarfen konkrete, oft geradezu verspielte Bilder davon, wie eine solidarische Gesellschaft aussehen könnte, wie Arbeit, Wohnen und Gemeinschaft neu organisiert werden könnten. Karl Marx und Friedrich Engels grenzten sich davon explizit ab und prägten den abwertenden Begriff des „utopischen Sozialismus“, den sie ihrem eigenen, angeblich „wissenschaftlichen“ Sozialismus gegenüberstellten.

Der Anspruch, historische Gesetzmäßigkeiten erkannt zu haben, statt bloß wünschenswerte Zukünfte zu entwerfen, verlieh der Bewegung zwar analytische Schärfe – er trug aber möglicherweise auch dazu bei, dass sich später autoritäre Umsetzungen durch eine selbsternannte revolutionäre Vorhut (die berühmte „Avantgarde“ Lenin’scher Prägung) leichter legitimieren ließen. Wenn eine Partei behauptet, im Besitz der wissenschaftlichen Wahrheit über den Geschichtsverlauf zu sein, braucht sie die Vielstimmigkeit utopischen Denkens nicht mehr – sie hat ja schon recht. Der Verlust des offenen, experimentellen Möglichkeitssinns zugunsten einer geschlossenen „wissenschaftlichen“ Gewissheit könnte also selbst Teil des Problems gewesen sein, nicht die Utopie an sich.

Auch der Historiker Rutger Bregman hat mit seiner Formel von der „Utopie für Realisten“ gezeigt, dass sich große gesellschaftliche Fortschritte – der Achtstundentag, das Frauenwahlrecht, die Demokratie selbst – zu ihrer Zeit allesamt als naive Utopien anhörten, bevor sie Wirklichkeit wurden. Utopisches Denken war historisch gesehen nie nur ein Rückzugsort für Träumer, sondern oft der Vorlauf für reale Veränderung.

Falsche Überzeugungen verlernen


In seinem Buch Im Grunde gut geht Bregman noch einen Schritt weiter und greift damit eine der hartnäckigsten Blockaden des Möglichkeitssinns direkt an: das pessimistische Menschenbild. Die Vorstellung, der Mensch sei im Kern egoistisch, konkurrenzgetrieben und nur durch Zwang oder Anreize zu prosozialem Verhalten zu bewegen, gilt vielen als nüchterner Realismus – dabei ist sie selbst eine unbelegte, historisch gewachsene Erzählung. Bregman zeigt anhand zahlreicher Beispiele, von Katastrophenforschung bis zur Neubewertung klassischer psychologischer Experimente wie dem Stanford-Prison-Experiment, dass Menschen in Krisensituationen weit häufiger kooperativ und solidarisch handeln, als das gängige Zerrbild vom egoistischen Menschen suggeriert. Das ist mehr als eine akademische Fußnote: Wenn wir tief davon überzeugt sind, dass Menschen im Grunde schlecht sind, wird jede solidarische Utopie automatisch zur naiven Träumerei abgestempelt, die an der „menschlichen Natur“ scheitern muss. Ein realistischeres, empirisch fundierteres Menschenbild öffnet dagegen erst den Raum, in dem Solarpunk-Zukünfte überhaupt denkbar werden.

Das verweist auf einen wichtigen Rückkopplungseffekt zwischen Möglichkeitssinn und Realitätssinn: Es geht beim utopischen Denken oft gar nicht in erster Linie darum, etwas Neues hinzuzulernen, sondern darum, vermeintliche Gewissheiten wieder zu verlernen. Das zynische Menschenbild, der Glaube an die Alternativlosigkeit des Status quo, die Überzeugung, Kooperation im großen Stil sei naiv – all das sind keine neutralen Tatsachenbeobachtungen, sondern selbst historisch gewachsene, oft interessengeleitete Narrative. Utopisches Denken korrigiert insofern nicht nur unsere Vorstellung von der Zukunft, sondern auch unsere Wahrnehmung der Gegenwart und der Vergangenheit. Wer erkennt, dass Menschen in der Elbflut-Katastrophe oder nach dem Hurrican Katrina eben nicht in Panik und Plünderung verfielen, sondern spontane Solidarität zeigten, sieht plötzlich auch die Gegenwart mit anderen Augen: Kooperation ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Der Möglichkeitssinn und der Realitätssinn stehen sich also nicht als Gegner gegenüber – sie korrigieren sich gegenseitig. Aber wie genau trägt Solarpunk dazu bei?

Ästhetik: Bilder, die einladen


Solarpunk hat als Ästhetik begonnen, und diese visuelle Ebene bleibt bis heute enorm wichtig. Bilder von begrünten Hochhausfassaden, von Solarpanels auf Dächern traditioneller Architektur, von Windrädern, die sich organisch in Landschaften einfügen, von Menschen, die in überwucherten, aber lebendigen Städten unterwegs sind – diese Bilder prägen das Genre seit seinen Anfängen.

Am stärksten wirkt diese Ästhetik dort, wo sie Vergangenheit und Zukunft versöhnt statt gegeneinander auszuspielen. Anders als der sterile, oft kalte Futurismus klassischer Science-Fiction – gläserne Türme, makellose Oberflächen, technologische Reinheit – zeigt Solarpunk Zukünfte, in denen alte Handwerkstechniken, regionale Bauweisen und kulturelle Traditionen mit neuen Technologien verschmelzen. Solarpanels auf Lehmhäusern, Stadtgärten mit digitaler Bewässerungstechnik, Lastenräder unter Erntedrohnen. Diese Bilder sagen etwas aus, bevor überhaupt ein Wort fällt: Fortschritt muss nicht bedeuten, dass wir unsere Wurzeln kappen. Man kann in die Zukunft gehen, ohne die Vergangenheit zu vergessen oder plattzuwalzen.

Diese Bilder funktionieren als eine Art Voreinstellung des Möglichkeitssinns – sie geben uns visuelles Material, mit dem wir uns eine andere Welt überhaupt erst vorstellen können, bevor der Verstand mit all seinen Einwänden („aber wie soll das gehen?“) dazwischenfunkt.

Literatur: Die Sogwirkung des „So könnte es werden“


In Geschichten wird die Stärkung des Möglichkeitssinns am offensichtlichsten. Die besten Solarpunk-Romane sind akribisch gebaute Zukunftswelten, die trotz aller Hoffnung realistisch bleiben: Der Klimawandel wird nicht einfach wegdiskutiert, Milliardäre geben ihr Vermögen nicht freiwillig her, gesellschaftliche Konflikte lösen sich nicht über Nacht in Wohlgefallen auf. Und doch zeigen diese Geschichten immer wieder Szenen von Solidarität, Kooperation und kollektivem Handeln, die zeigen: Menschen sind auch zu etwas anderem fähig als zu Konkurrenz und Ausbeutung.

Wenn diese Gratwanderung gelingt – zwischen ungeschönter Gegenwartsanalyse und der beharrlichen Behauptung, dass es anders gehen könnte – entfalten diese Geschichten eine echte Sogwirkung. Ein starkes Gefühl von „so könnte die Zukunft werden“ stellt sich ein, das sich deutlich von den allgegenwärtigen Dystopien unterscheidet, die weite Teile der Science-Fiction und auch anderer Genres prägen. Nach Jahrzehnten von Klimakatastrophen-Szenarien, Überwachungsdystopien und postapokalyptischen Ödlandschaften wirkt eine Geschichte, die zeigt, wie Menschen gemeinsam etwas aufbauen statt nur Trümmer zu durchqueren, fast schon subversiv.

Diese Literatur ist deshalb kein eskapistischer Kitsch, sondern politische Arbeit im besten Sinne: Sie erweitert, was wir uns überhaupt für vorstellbar halten – und genau das ist die Voraussetzung dafür, dass wir für etwas kämpfen können, das es noch nicht gibt.

Bewegung: Präfigurative Praxis im Hier und Jetzt


Demonstrationen, Petitionen, Besetzungen: Soziale Bewegungen werden in der Öffentlichkeit vor allem in Form von Protesten wahrgenommen. Das sind wichtige und notwendige Impulse – sie machen Missstände sichtbar und üben Druck auf Institutionen aus, die sich sonst nicht bewegen würden.

Doch Solarpunk als Bewegung setzt in anarchistischer Tradition einen zusätzlichen Akzent: den der präfigurativen Politik. Der Begriff beschreibt eine Praxis, bei der die gewünschte Zukunft nicht nur gefordert, sondern im Kleinen schon gelebt wird – als Modell, als Übungsraum, als Beweis, dass es geht. Gemeinschaftsgärten, in denen Nachbarschaften gemeinsam Nahrungsmittel anbauen statt sie nur zu konsumieren. Maker Spaces und Repair Cafés, in denen Reparatur statt Wegwerfen zur Selbstverständlichkeit wird und Wissen frei geteilt wird statt es zu horten. Klimacamps, die für einige Tage oder Wochen zeigen, wie eine Gemeinschaft mit basisdemokratischen Entscheidungsprozessen, in freiwilliger Selbstverwaltung und gegenseitiger Fürsorge funktionieren kann.

Diese Orte und Praktiken sind kein Ersatz für strukturelle politische Veränderung – aber sie sind unverzichtbar für den Möglichkeitssinn, weil sie das Abstrakte konkret machen. Es ist ein Unterschied, ob man sich eine solidarische Ökonomie nur theoretisch vorstellt, oder ob man in einem Klimacamp erlebt hat, wie fremde Menschen füreinander Essen kochen, Infrastruktur bauen und putzen. Präfigurative Praxis liefert den Beweis am eigenen Leib: Es geht. Es gibt Menschen, die es schon tun. Die Zukunft ist keine abstrakte Verheißung, sondern beginnt jetzt, im Kleinen, an vielen Orten.

Fazit: Den Blick erweitern


Der Möglichkeitssinn ist keine romantische Fußnote, sondern die Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Veränderung überhaupt. Bevor wir für eine andere Welt kämpfen können, müssen wir uns diese Welt vorstellen können – in Bildern, in Geschichten, in gelebter Praxis. Und manchmal beginnt dieser Prozess nicht mit dem Hinzulernen, sondern mit dem Verlernen: dem Verlernen eines zynischen Menschenbilds, dem Verlernen der Alternativlosigkeit, dem Verlernen der Vorstellung, dass es schon immer so war und deshalb immer so bleiben muss. Solarpunk arbeitet an all diesen Fronten gleichzeitig: als Ästhetik, die zeigt, als Literatur, die mitreißt, und als Bewegung, die vormacht. Zusammen ergibt das kein fertiges Programm, sondern etwas Wertvolleres: einen wieder geöffneten Raum des Möglichen.
#Bewegung #Bilder #Bücher #Theorie #solarpunk


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Ein Spiel namens Solarpunk


Schwebende Windturbinen, Zeppeline, saftig-grüne Wälder auf schwebenden Inseln: In diesem Spiel könnt ihr eine Welt aufbauen, die ästhetisch schön ist und der Seele gut tut. Was davon gut mit den Werten der Solarpunk-Bewegung funktioniert und wo es knirscht, lest ihr in diesem Artikel.

Eine Info vorab: Ich hab das Spiel bisher selber nicht gespielt (hab kein Gerät, auf dem es läuft), sondern nur Reviews gelesen, Videos gesehen und den Entwicklungsprozess verfolgt. Wer also im Detail über Gameplay und Mechaniken lesen will, sollte lieber woanders suchen. Mir geht es eher darum, inwiefern das Spiel Solarpunk als Genre und Bewegung gut repräsentiert – und was es mit der Bewegung macht, wenn einzelne Titel sich den Namen aneignen.

Hype


Als ich zum ersten Mal von diesem Spiel erfahren habe, war ich ziemlich begeistert. Zunächst mal war da die Tatsache, dass das Spiel von einem sehr kleinen Indie-Entwicklungsstudio produziert wurde (nur zwei Leute!), und dass die Entwicklung über Kickstarter von der Crowd finanziert wurde. Beides hat für mich schöne Solarpunk-Vibes. Tatsächlich haben die ersten Screenshots und Videos die Leute so begeistert, dass das Spiel mit dem zehnfachen des ursprünglichen Ziels ausfinanziert und eins der am meisten vorbestellten Spiele wurde.

Die Optik ist großartig und trifft genau das, wasSolarpunk als Ästhetik für mich ausmacht: helle, freundliche Farben, viel Holzoptik, interessant aussehende Technologien wie Solarpanele, Windräder, schwebende Windturbinen… sogar Zeppeline nehmen eine zentrale Rolle ein!

Das Spiel ist ein Survival- und Craftinggame – man verbringt also Zeit damit, die eigenen Bedürfnisse wie Hunger und Durst zu stillen, und ansonsten ganz viel zu bauen. Das können zum einen die erwähnten erneuerbaren Energiequellen sowie die Geräte, die davon angetrieben werden sein; zum anderen baut mensch sich hier auch das eigene Haus inklusive Gartenanlagen drumherum, sät Pflanzen, gießt (oder baut eine automatische Bewässerung), erntet und hält sich Tiere. Auch das trifft für mich zentrale Solarpunk Tropes.

Was fehlt


Leider hat das finale Spiel auch einige Aspekte, die für mich nicht mehr so gut zu Solarpunk passen. Das Setting mit den schwebenden Inseln ist dabei der offensichtlichste Faktor – das ist zwar optisch schön, aber mir persönlich zu fantasylastig. Ich mag meinen Solarpunk wünschenswert, aber realistisch.

Die Verortung im Survival-Genre bedeutet zudem, dass ein großer Fokus auf Expansion, Automatisierung von Prozessen und Wachstum liegt. Die Ökosysteme der Inseln sind wohl letztendlich nur Ressourcen für diesen ewigen Bauprozess; sonstige Anreize, die Inseln zu besuchen gibt es anscheinend keine. Zwar kann mensch Bäume und Büsche wieder anpflanzen, aber das wird für mich den Zeiträumen nicht gerecht, die normalerweise für solche Prozesse benötigt werden. Dieser Extraktivismus ohne Rücksicht auf die Mitwelt passt für mich nicht in eine Solarpunk-Welt.

Damit wären wir beim nächsten Punkt: Andere Menschen spielen in diesem Spiel einfach keine Rolle. Solidarität und Gemeinschaftsind aber extrem wichtige Facetten im Solarpunk – ohne sie ist auch die schönste erneuerbar betriebene Farm nur rechtes Preppertum.

Tatsächlich wurde das Spiel auch von der Spielepresse nicht besonders gut bewertet. Anscheinend ist das Gameplay im Vergleich recht generisch und das Pacing des Spiels führt wohl des Öfteren dazu dass Spieler:innen nichts zu tun haben und nur auf den nächsten Erntezyklus warten müssen.

Ich will hier nicht so tun, als wäre es supereinfach das perfekte Solarpunk-Spiel zu entwickeln (insbesondere mit so einem kleinen Indie-Team). Tatsächlich vermute ich, dass Solarpunk aufgrund der Komplexität der Werte, die darin eine Rolle spielen, extrem schwer in Spielmechaniken umzumünzen ist.

Was macht das mit der Bewegung?


Ist es eigentlich für die Solarpunk-Bewegung gut oder schlecht, wenn solche Titel rauskommen? Ich finde das gar nicht so leicht zu beantworten. Ästhetik ist ein zentraler Bestandteil von Solarpunk, und auch abseits von Spielen der Teil, in dem es am schwierigsten ist die Werte unterzubringen, die die Bewegung ebenfalls ausmachen. Ich glaube aber trotzdem, dass es eine kluge Herangehensweise ist zukünftige Welten zu erschaffen, die schön und anziehend sind. Daraus entsteht dann idealerweiseNeugier für die anderen Aspekte. Ich merke das zum Beispiel gerade an den Abrufzahlen für diesen Blog, die seit der Veröffentlichung des Spiels stark nach oben gehen.

Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass Solarpunk auf einzelne erfolgreiche Medien reduziert wird, die längst nicht alle Aspekte der Bewegung abbilden (können). Ich hatte schon frustrierende Gespräche mit Menschen, die Solarpunk insgesamt vermutlich sehr schätzen würden, den Begriff aber nur noch mit dem Spiel assoziieren (und dann das Interesse verloren haben, weil sie mit Computerspielen nichts anfangen können).

Solarpunk ist durch seine Offenheit und Graswurzelorientierung immer in seiner Bedeutung umstritten – es gibt keine Zentralinstanz, die festlegt, was reingehört und was nicht. Das ist gut und wichtig so; es bedeutet aber auch dass wir damit leben müssen wenn Einzelne das Bild der Bewegung in eine schwierige Richtung prägen. Vielleicht kommt irgendwann die Zeit, in der Solarpunk fest im Mainstream verankert ist und dafür viele seiner progressiven und revolutionären Elemente aufgeben musste. Wenn er bis dahin aber Menschen motiviert hat, von besseren Zukünften zu träumen und Schritte dahin zu gehen, dann war es das für mich wert.

Habt ihr das Spiel schon gespielt?

Würdet ihr es empfehlen?

Stimmt ihr mit meiner Einschätzung überein, oder liege ich daneben?

Ich freue mich, dazu von Menschen zu lesen!
#Bewegung #Spiele #Theorie #solarpunk



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Die Bewegungsmaut

Pünktlich zum Jahresbeginn hat sich die europäische Kommission für ökologische Fortbewegung (EKföFB) zu einer neuen Regulierungsmassnahme entschlossen. Ab 2027 soll eine so genannte Bewegungsmaut eingeführt werden. Die Überlegung dahinter ist, dass jede Bewegung Energie benötigt, unnötige Reibung, Abrieb und CO2 erzeugt und letztlich dem Erreichen des Klimaziels, also ei
markscheid.com/die-bewegungsma…
#25000Seiten #Bewegung #CO #EKfFB #MamM #markscheid #Maut


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Fast 3 Wochen rauchfrei: Ihr seid großartig! 💪
#Bewegung, Entspannung und #gesundeSnacks können tatsächlich bei Entzugserscheinungen helfen. Wenn das nicht reicht:
Im rauchfrei-Community-Forum bekommt ihr Tipps und Unterstützung von #ExRauchenden, die wirklich wissen, wovon sie sprechen.

Außerdem:
☎️ #BIÖGTelefonberatung: 0800 8313131 mit Rückrufen und Hilfe bei Rückfällen.
#bioeg #rauchfrei #motivation #gesundheit


#Präsenzerkennung ohne #Bewegung ( #CC2tv Folge 410)

Der #Präsenzmelder #LD2450 „merkt“ wirklich, dass jemand da ist – sogar ohne Bewegung. Im Video zeigen wir, wie man den HLK-LD2450 (24-GHz-mmWave, 1T2R) als DIY-Sensor aufbaut und konfiguriert. Der LD2450 verfolgt bis zu drei Ziele in Echtzeit, arbeitet bis zu 6 m Entfernung und erfasst Mikrobewegungen – unabhängig von Licht, Temperatur oder Vorhängen. Er bietet einen horizontalen Öffnungswinkel von etwa ±60°...

m.youtube.com/watch?v=tK-gm9iX…





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WIE WERDEN WIR WAS WIR SIND?

31. Januar 2025
Ob wir gesund bleiben oder krank werden, ist oft keine Frage des Schicksals. Gesundheit ist ein Prozess, den wir beeinflussen können – sogar über Generationen hinweg. Ein Vortrag des Wissenschaftsjournalisten und Biologen #PeterSpork.

deutschlandfunknova.de/beitrag…

#Kunst 👯 #Bayern #klimakatastrophe #Demokratie #FridaysForFuture #Weedmob #EndocannabinoidSystem (#ECS) #Cannabis #Hanfgeschichten #Epigenetik #Bewegung #perinatalePrägung #Janov #Wissen


Guten Morgen - Tässle Solarpunk-Kaffee ☕️?

Ein wundervolles Signal aus dem Mastodon-Fediversum hat mir noch einmal gezeigt, dass es goldrichtig war, die kommerziellen & oft antisozialen Medien wie Facebook, Instagram & X zu verlassen. ✊ DANKE für die Solarpunk-Tasse & netten Zeilen. Immer mehr von uns machen sich auf den post-fossilen Weg! 🌞🌱🏡 #Solarpunk-#Bewegung #Mastodon #Fediversum #Blog scilogs.spektrum.de/natur-des-…