t-online: Sie werfen der Politik also vor, die Gefahr von #Hitze bewusst kleinzureden?
Manuel Atug aka @HonkHase : Ja. Wenn man jetzt zugibt, wie gefährlich Hitze ist, müsste man auch sagen: Wir haben versagt. Wir müssen unsere Schuld eingestehen. Und dann müsste man irgendwann zum Beispiel auch Frau #Reiche fragen, ob sie mit diesem fossilen Schwachsinn aufhören und genau das Gegenteil machen kann.
[…] Mein Eindruck ist, dass notwendige Investitionen häufig hinter kurzfristigen politischen oder wirtschaftlichen Interessen zurückstehen. Statt konsequent in resiliente kritische Infrastruktur zu investieren, werden andere Prioritäten gesetzt.
@tonline : Meinen Sie jemanden Konkretes?
Manuel Atug: Ich nenne wieder den Namen von Wirtschaftsministerin #KatherinaReiche. Aus meiner Sicht verfolgt sie klar und deutlich eine Politik zugunsten fossiler Energiekonzerne. Ihr geht es darum, einzelne Akteure zu fördern und zu unterstützen, damit diese ihre Profitziele erreichen. Und in dieser Hinsicht hat Frau Reiche ihre Ziele mit Auszeichnung erreicht. Das Problem ist nur, dass diese nicht ihrem eigentlichen Auftrag entsprechen – nämlich im Sinne der Bevölkerung zu handeln, die Infrastruktur nachhaltig zu stärken und Deutschland zukunftsfähig auszurichten.
t-online.de/nachrichten/panora…
#Klimakrise #Erderhitzung #Hitzeschutz #Klimaresilienz #Klimaanpassung #FossileLobby #Gaslobby #GasKathi #ExitGasNow #EndFossilFuelsNow #DelayIsTheNewDenial
Hitze bringt Deutschlands Infrastruktur buchstäblich zum Schmelzen. Das sommerliche Extremwetter verursacht enorme wirtschaftliche Schäden und kostet Menschenleben – und zwar jedes Mal aufs Neue.
Ellen Ivits (t-online)